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Durch die Wilde Hölle zum Carolafelsen

Wir parken auf dem kostenfreien Parkplatz im Kirnitzschtal. Von dort sind es etwa 500 Meter bis zum Startpunkt unserer Wanderung.

Im Nassen Grund beginnt unsere Tour in Richtung Häntzschelsteig. Den genauen Einstiegspunkt haben wir allerdings nicht. Auch auf Outdooractive lässt sich dieser nicht eindeutig bestimmen. Wir laufen zunächst weiter bis zum Einstieg in die Wilde Hölle.

Der Weg ist wirklich interessant: Über ausgetretene Stufen, gesicherte Stahltreppen und Leitern geht es immer weiter nach oben. Teilweise führt der Weg sogar durch ein ausgetrocknetes Bachbett.

Dann kommen einige kurze, gesicherte Kletterabschnitte. Wie aufregend! Aber auch diesen Abschnitt meistern wir ohne Probleme.

Schließlich kommen wir auf der Oberen Affensteinpromenade heraus. Doch wie geht es jetzt weiter?

Wir treffen andere Kletterer, die uns den Tipp geben, einfach bei Google nachzuschauen. Also biegen wir nach links auf die Promenade ab und laufen an den beeindruckend hoch aufragenden Felsen vorbei. Teilweise fällt das Gelände senkrecht ab – ein bisschen Nervenkitzel ist für mich definitiv dabei.

Dann kommen wir zu einer kleinen Höhle, durch die wir hindurch müssen. Und siehe da: Wir stehen tatsächlich am oberen Teil des Häntzschelsteigs! Der schmale Zugang zum Kamin ist der obere Einstieg des Steigs.

Wir ziehen unser Klettersteigset an. Der Zugang ist wirklich sehr schmal, aber für uns kein Problem. Wir steigen durch den Kamin nach oben.

Auf dem Plateau angekommen, können wir erst einmal die geniale Aussicht genießen.

Doch noch warten einige Stellen auf mich, die mich ordentlich fordern! Aber auch diese schaffe ich.

Wir sind richtig stolz auf uns – auch wenn wir den eigentlichen Einstieg nicht gefunden haben.

Über den Weg „Langes Horn“ laufen wir weiter bis zum Abzweig zum Carolafelsen. Dort sind wir natürlich nicht allein. Nun müssen wir uns langsam Gedanken über den Rückweg machen.

Der direkte Abstieg vom Carolafelsen sieht mir ziemlich steil aus. Deshalb entscheide ich, dass wir über den Malerweg absteigen. Aber auch dieser beginnt nicht ganz harmlos. Der Abstieg startet mit dem Zurücksteig. An den kritischen Stellen sind Bügel angebracht. Die Leitern sind teilweise etwas wackelig.

Wir wollten Abenteuer – jetzt haben wir es! 😄

Zum Glück ist dieses Stück nur kurz. Danach windet sich der Pfad langsam und stetig hinunter ins Tal. Von unten können wir den Carolafelsen noch einmal sehen. Manche Wanderer sind schon sehr mutig, wenn sie so nah am Abgrund stehen. Das ist definitiv nichts für mich!

Am Wegesrand entdecken wir noch wilde Himbeeren, die wir uns natürlich schmecken lassen. 🍓 Danach geht es gemütlich zurück zum Parkplatz.

Eine abwechslungsreiche und aufregende Wanderung mit vielen spannenden Passagen, tollen Ausblicken und einer ordentlichen Portion Abenteuer!

10,4 km, 375 HM, 4,5 h mit Stops

Liebe Grüße und ganz viel Spirit beim Wandern und Entdecken! Sabine und Ralf.

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