
Die Bastei zählt zu den absoluten Highlights der Sächsischen Schweiz. Unser Tipp: Besucht sie erst am späten Nachmittag. Zu den Stoßzeiten ist die Fähre über die Elbe oft stark ausgelastet, sodass mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist. Wer nicht wandern möchte, findet am Parkplatz an der Basteistraße die beste Ausgangsmöglichkeit. Wir parken jedoch an der Rathener Straße (Parkgebühr: 4,50 €).


Unsere Wanderung führt zunächst durch den idyllischen Aspichgraben nach Rathen. Im Ort laden mehrere Cafés zu einer gemütlichen Pause ein. Anschließend folgen wir dem Amselgrund entlang des Grünbachs, bevor der Weg stetig ansteigt und uns zu den berühmten Schwedenlöchern führt.





Zwischen steilen Felswänden, engen Felsspalten und verwinkelten Pfaden lässt sich erahnen, warum sich die Bewohner hier während des Dreißigjährigen Krieges vor den schwedischen Truppen versteckten.


Am Ende des Weges erreichen wir die Pavillonaussicht. Von hier genießen wir einen herrlichen Rundumblick auf die markanten Felsnadeln der Sächsischen Schweiz. Um diese Uhrzeit sind zwar noch einige Besucher unterwegs, der große Andrang hat jedoch bereits nachgelassen. Mehrere Aussichtspunkte eröffnen immer wieder beeindruckende Blicke auf die spektakuläre Felsenlandschaft.


Schließlich gelangen wir zur neuen Aussichtsplattform. Sie ist nichts für schwache Nerven, denn der Blick hinunter ins Elbtal ist einfach atemberaubend.



Wenige Schritte später steht sie vor uns – die Bastei. Ein beeindruckendes Bauwerk, das sich harmonisch in die faszinierende Felslandschaft einfügt.






Der Abstieg nach Rathen ist schnell geschafft. Bevor wir den Rückweg antreten, genießen wir am Aussichtspunkt „Kanapee“ noch einmal den wunderschönen Blick über die Elbe.





Der Rückweg zum Parkplatz verläuft auf derselben Strecke, lediglich mit einem kurzen Abstecher zur Gamrig-Höhle.


Eine abwechslungsreiche Wanderung, die eindrucksvoll Natur, Geschichte und die einzigartige Baukunst der Bastei miteinander verbindet.
7,8 km, 491 HM, 3,5 h mit Stops
Liebe Grüße und ganz viel Spirit beim Wandern und Entdecken! Sabine und Ralf.
