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Prebischtor bei Hřensko

Das Prebischtor ist eines der beeindruckendsten Naturwunder der Sächsischen Schweiz und definitiv einen Besuch wert. Die Anreise ist bequem mit der Bahn und der Fähre möglich. Wir entscheiden uns jedoch für das Auto, um Zeit zu sparen – schließlich ist für später Regen vorhergesagt.

Die Eintrittskarten haben wir bereits online gekauft. Das spart Wartezeit und kostet lediglich 4 Euro pro Person. Um den großen Besucherandrang zu vermeiden, brechen wir früh am Morgen auf.

Unsere Wanderung beginnt im kleinen Örtchen Hřensko. Vorbei an Souvenirständen und Restaurants führt der Weg stetig bergauf. Die Morgensonne meint es gut mit uns und schon nach kurzer Zeit kommen wir ordentlich ins Schwitzen. Vor einigen Jahren hat ein verheerender Waldbrand große Teile des Waldes zerstört. Zurück geblieben sind nur kahle Baumgerippe, die kaum noch Schatten spenden.

Vorbei an imposanten Sandsteinfelsen nähern wir uns langsam unserem Ziel. Der letzte Anstieg wird deutlich steiler, ist mit normalen Turnschuhen aber problemlos zu bewältigen. Am Eingang haben wir Glück: Ohne Wartezeit passieren wir das Drehkreuz und stehen wenig später vor dem gewaltigen Prebischtor.

Mit einer Spannweite von über 26 Metern ist es das größte natürliche Sandstein-Felsentor Europas. Früher konnte man das Felsentor sogar betreten, heute ist dies zum Schutz des empfindlichen Sandsteins nicht mehr erlaubt.

Das Naturdenkmal wird sorgfältig überwacht, um selbst kleinste Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Die Besichtigung führt weiter über zahlreiche steile Treppen zu mehreren Aussichtspunkten. Jeder einzelne belohnt den Aufstieg mit spektakulären Ausblicken auf die bewaldeten Täler und die bizarren Felsformationen der Böhmischen und Sächsischen Schweiz.

Während wir die Aussicht genießen, ziehen in der Ferne dunkle Gewitterwolken auf. Zeit für den Rückweg! Inzwischen hat sich am Eingang eine lange Warteschlange gebildet und Besucher aus aller Welt strömen zum berühmten Felsbogen.

Kurz darauf erwischt uns das Gewitter. Unter einem Felsüberhang finden wir einen sicheren Unterschlupf und warten ab, bis das Gewitter vorübergezogen ist. Danach setzen wir unsere Wanderung entspannt fort. Gerade rechtzeitig kommt ein Bus vorbei, der uns bequem zurück zum Ausgangspunkt bringt.

Fazit: Eine abwechslungsreiche und landschaftlich beeindruckende Wanderung, die besonders am frühen Morgen ihren Reiz entfaltet. Wer gleich zur Öffnung startet, erlebt das Prebischtor noch in angenehmer Ruhe. Später wird es hier schnell sehr voll.

10 km, 377 HM, 4 h mit Stops

Liebe Grüße und ganz viel Spirit beim Wandern und Entdecken! Sabine und Ralf.

https://out.ac/IifTWK

Verhalten bei Gewitter

Behalte die Wetterentwicklung stets im Blick und kehre bei aufziehendem Gewitter rechtzeitig um. Meide Gipfel, einzelne Bäume, Metallgegenstände und offene Flächen. Suche möglichst Schutz in einem Gebäude oder Fahrzeug – Sicherheit geht immer vor.

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