Die Hängebrücke wurde erst vor Kurzem eröffnet – Grund genug für mich, sie selbst zu besuchen. Neugierig machte ich mich auf den Weg.


Einen Parkplatz fanden wir schnell; dieser kostet einen Euro pro Stunde. Von dort aus führt ein gut ausgeschilderter Fußweg zur Brücke. Für Rollstuhlfahrer ist der Weg allerdings etwas lang. Die Tickets können entweder am Automaten oder im Infobüro gekauft werden. Der Eintrittspreis von 13,50 Euro beinhaltet den Hin- und Rückweg am selben Tag.



Am Infogebäude stehen auch Sanitäranlagen zur Verfügung. Nachdem wir das Drehkreuz passiert haben, stehen wir schließlich auf der Brücke – und ich gebe zu: Ein leichtes Herzklopfen ist sofort da. Die Konstruktion wirkt erstaunlich filigran und transparent. Durch den Gitterrostbelag eröffnet sich ein direkter Blick in das tief unter uns liegende Tal – einfach fantastisch.



Da wir früh vor Ort sind, haben wir die Brücke fast für uns allein. In aller Ruhe genießen wir die beeindruckenden Ausblicke auf die Stadt und den Thyssenturm.




Auf der anderen Seite angekommen, erreichen wir die Altstadt von Rottweil, die als älteste Stadt Baden-Württembergs gilt. Die warmen Sonnenstrahlen laden uns direkt zu einer Pause in einem Eiscafé ein, wo wir uns mit süßen Köstlichkeiten belohnen.




Auf dem Rückweg zeigt sich die Brücke von einer ganz anderen Seite: Mittlerweile ist deutlich mehr Betrieb, und die Konstruktion beginnt leicht zu schwanken. Der Nervenkitzel steigt spürbar – ein kleines Abenteuer inklusive.


Insgesamt ein tolles Erlebnis, das sich wunderbar mit einem Besuch des Thyssenturms kombinieren lässt. Ein rundum gelungener Ausflug – auch wenn er seinen Preis hat.


Liebe Grüße und ganz viel Spirit beim Wandern und Entdecken! Sabine
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